Schnittstellen für Ihre
Benutzer- und Rechteverwaltung.
Jeder Eintritt, Wechsel und Austritt in der Personalabteilung ist zugleich ein IT-Vorgang: Konten anlegen, Rechte anpassen, Zugänge sperren. Wir verbinden Ihr HR-System mit Ihrer Benutzer- und Rechteverwaltung, damit Berechtigungen dem Personalprozess automatisch folgen – vom ersten Arbeitstag bis zur zuverlässigen Sperrung beim Austritt.
Warum IAM-Schnittstellen besondere Sorgfalt brauchen
Zwischen HR und IT liegt die häufigste Lücke im Unternehmen: Die eine Seite weiß, wer kommt und geht – die andere verwaltet, wer worauf zugreifen darf.
Der erste Arbeitstag entscheidet
Neue Mitarbeitende ohne E-Mail-Konto, ohne Systemzugänge, ohne Berechtigungen – ein vermeidbarer Fehlstart, der in vielen Unternehmen Normalität ist. Mit einer Anbindung ans HRIS stehen Konten und Grundberechtigungen automatisch bereit, sobald der Eintritt feststeht.
Der Austritt ist ein Sicherheitsthema
Aktive Zugänge ehemaliger Mitarbeitender sind eines der größten vermeidbaren Sicherheitsrisiken – und tauchen in jedem IT-Audit auf. Die Schnittstelle sperrt Zugänge zum Austrittsdatum automatisch und protokolliert den Vollzug, statt sich auf eine Checkliste zu verlassen.
Rollenwechsel hinterlassen Rechte-Müll
Wer die Abteilung wechselt, bekommt neue Rechte – die alten aber behält er oft jahrelang. So sammeln langjährige Mitarbeitende Berechtigungen an, die niemand mehr überblickt. Wir bilden Rollenwechsel als eigenen Fall ab: Neue Rechte kommen, nicht mehr benötigte gehen nachvollziehbar.
Alles aus einer Hand
Entwicklung, Wartung, Betrieb und Pflege
Eine Schnittstelle ist kein Projekt mit Enddatum – die angebundenen Systeme entwickeln sich weiter. Deshalb decken wir den gesamten Lebenszyklus ab, vom ersten Entwurf bis zum langfristigen Betrieb.
Entwicklung
Wir verbinden Ihr HRIS mit Active Directory, Entra ID oder anderen Verzeichnisdiensten – mit dokumentierten Regeln je Ereignis (Eintritt, Wechsel, Austritt), definierten Rollenprofilen und dem HRIS als führendem System für Identitäten.
Wartung
Verzeichnisdienste, Cloud-Plattformen und HR-Systeme ändern sich laufend. Wir halten die Anbindung aktuell, testen Änderungen gegen Testkonten und stellen sicher, dass die Automatik auch nach Updates korrekt greift.
Betrieb
Wir überwachen die Provisionierung laufend: Wurden alle Konten angelegt, alle Sperrungen vollzogen? Abweichungen zwischen HR-Daten und Verzeichnisdienst werden erkannt und gemeldet – bevor ein Audit sie findet.
Pflege
Neue Systeme, geänderte Rollenprofile, Umstrukturierungen: Wir passen Regeln und Anbindungen geordnet an und halten die Dokumentation aktuell – die Grundlage für jedes Berechtigungskonzept.
Typische Systeme, die wir anbinden
Eine Auswahl gängiger Verzeichnis- und Identitätsdienste – auf der HR-Seite binden wir jedes System an, das Ein- und Austritte verlässlich liefern kann.
- Microsoft Entra ID
- Active Directory
- Okta
- Keycloak
- Google Workspace
- JumpCloud
- Personio
- Eigenentwicklungen
Erst verstehen, dann bauen: die Analysephase zum Festpreis
Jedes Integrationsprojekt startet bei uns mit einer Systeminventur, einem Steckbrief je Verbindung und einer belastbaren Aufwandsschätzung – als eigenständiges Festpreis-Paket. Wie wir arbeiten und woran Sie professionelle Schnittstellenprogrammierung erkennen, lesen Sie auf unserer Übersichtsseite.
Häufige Fragen
Die häufigsten Fragen zu diesem Einsatzfeld – verständlich beantwortet.
Was heißt „das HRIS führt" bei Benutzerkonten konkret?
Es bedeutet: Ob jemand ein Konto bekommt, behält oder verliert, entscheidet der Personalprozess – nicht ein Zuruf an die IT. Eintritt, Wechsel und Austritt im HRIS lösen die entsprechenden Aktionen im Verzeichnisdienst automatisch aus. Die IT behält die Hoheit über Systeme und Sonderrechte, muss aber Routinevorgänge nicht mehr manuell abarbeiten – und vergisst sie auch nicht.
Wie schnell werden Zugänge beim Austritt gesperrt?
Zum vereinbarten Zeitpunkt – in der Regel automatisch zum Ende des letzten Arbeitstags, bei Bedarf auch sofort, etwa bei Freistellungen. Wichtig ist die Verlässlichkeit: Die Sperrung hängt nicht an einer E-Mail an die IT, sondern am Austrittsdatum im HRIS, und ihr Vollzug wird protokolliert. Für Sonderfälle wie verlängerte Übergaben lassen sich dokumentierte Ausnahmen definieren.
Wie gehen Sie mit Sonderfällen um – Externe, Mehrfachrollen, Namensgleichheit?
Solche Fälle klären wir in der Analysephase, denn dort scheitern naive Kopplungen: Externe ohne HRIS-Eintrag brauchen eine eigene Quelle und ein Ablaufdatum, Mehrfachrollen brauchen Regeln für die Rechte-Zusammenführung, und die Zuordnung läuft grundsätzlich über stabile Personalnummern statt über Namen. Jede dieser Regeln wird dokumentiert und von Ihnen bestätigt.
Hilft die Anbindung auch bei IT-Audits und Zertifizierungen?
Deutlich. Auditoren fragen regelmäßig: Wie stellen Sie sicher, dass ausgeschiedene Mitarbeitende keinen Zugriff mehr haben – und können Sie das belegen? Mit der Anbindung ist die Antwort ein Protokoll statt einer Hoffnung: Jede Kontoanlage, Rechteänderung und Sperrung ist mit Datum und Auslöser nachvollziehbar, und regelmäßige Abgleiche decken Abweichungen auf.
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